Das Ziel ist die Erfüllung der eigenen Mission und Vision und dabei entdecken, wie ein Team gebildet und Spielfiguren evangelisiert werden. Geistliche
Kinder werden zu Jünglingen und Vätern, Gruppen werden zu einer
Gemeinde, zur Sippe, zu einem Stamm und endlich zu einem Volk. Manchmal
geht alles wie von selbst, dann wieder müssen einige Hürden überwunden
werden.
Gott gibt den Auftrag: Gehet hin in alle Welt, verkündigt das Evangelium allen Menschen und macht alle Nationen zu meinen Jüngern. Dieser Auftrag wird spielerisch in Europa umgesetzt.
Während einer Generation stellten die ersten Apostel und Jünger von
Jesus Christus, von Jerusalem ausgehend, das römische Reich auf den
Kopf. Innerhalb von drei Jahrhunderten war der Mittelmeerraum eine
blühende Landschaft von zum Teil verfolgten, aber dennoch wachsenden,
fröhlichen Gemeinden. Mit diesem Spiel wandeln wir gemeinsam auf den
Spuren der ersten Apostel. Dieses Spiel entstand am Strand in Italien,
als eine Gruppe sich überlegte, wie die Freude und der Wert einer
Jüngerschafts- und Gemeindebewegung spielerisch vermittelt werden
könnten.
Im Zentrum dieses Spiels steht der
Jüngerschaftsauftrag: "Geht hin in alle Welt und macht zu Jüngern alle
Nationen, indem ihr sie alles halten lehrt, was ich euch geboten habe,
indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des
Heiligen Geistes" (Die Bibel: Mattäusevengelium Kapitel 28). Der
Apostel Johannes beschreibt im 1. Johannesbrief die unterschiedlichen
Reifestände der Nachfolger von Jesus. Da gibt es die Menschen die Jesus
noch nicht persönlich kennen, die Kinder, die Jünglinge (Teenager) und
die Väter. Deshalb wird im Spiel darauf Wert gelegt. Die ersten
Gemeinde im Neuen Testament trafen sich in Privathäusern. Sie standen
jedoch nicht für sich alleine, sondern waren mit anderen zur
stadtweiten Gemeinde vernetzt. Beim Spiel GEMEINDEGRÜNDER geht es um
das Gründen von Gemeinden, welche aus einem "Vater" und einem
"Teenager" und mindestens zwei "Kindern" besteht.
Wie im echten
Leben gibt es auch im Spiel Schwierigkeiten, Erfolge und Misserfolge,
Abfall und Verfolgung. Man kann aber auch zwei Spielrunden aussetzen,
um die anderen Spieler besser zu beobachten oder eine "Fürbittekarte"
zu erwerben. Wer Strategie liebt, wird sich "Teamkarten" erwerben, um
seine Kräfte für den Endspurt zu bündeln. Einige Fakten sind den
Mitspielern bekannt und andere sind verborgen. Dadurch ist es nicht
immer einfach vorauszusagen, wer das Spiel gewinnen wird.
Manchmal ist
es auch wie im Leben, dass man einander hilft und dann wieder einander
im Weg steht.
Wer wird seine Vision zuerst erfüllen?
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Spiel!
Die Autoren: Dr. Marco Gmür & Bettina Schwarz
Das Beraterteam: Thomas Lutz, Sylvia Sieber, Markus Jerominski, Stephan Gyger, Gian-Luca Gmür.